Ihre Dokumente
Was in der Psychiatrie geschrieben wird
In der Psychiatrie hält der Text fest, was ein Patient sagt und wie er es sagt. Die Dokumente sind lang, und viele enthalten, was ein Patient sonst niemandem anvertraut.
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Der Aufnahmebefund
Aktuelle Anamnese, Vorgeschichte, soziale Situation, psychopathologischer Befund und diagnostische Einschätzung. Mehrere Seiten nach einem langen Gespräch, oft in der Notaufnahme geschrieben oder am Abend, an dem der Patient auf Station kommt, während schon neue Anfragen eintreffen.
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Die Verlaufsdokumentation
Der Zustand des Tages, die Medikation, Ausgänge, Belastungserprobungen und besondere Vorkommnisse, in der Akte auf Station oder in der Ambulanz. Kurze Einträge, aber mehrmals pro Woche für jeden Patienten.
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Der Entlassbrief
Bei Entlassung oder Weiterbehandlung, für die Hausärztin oder den Kollegen, der die Behandlung übernimmt: Diagnosen, Medikation, geplante Nachsorge und Warnzeichen. Dabei wählen Sie aus, was weitergegeben wird und was in der Akte bleibt.
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Ärztliche Zeugnisse und Stellungnahmen
Zeugnisse im Rahmen einer Unterbringung und Stellungnahmen für das Gericht. Sie beschreiben den klinischen Zustand in genau gewählten Worten und entstehen oft in der Notaufnahme oder im Nachtdienst.